Dienstag, 19. November 2019

Brettchenwebertreffen am 15.02.2020

Der nächste Termin ist Samstag, der 15.02.2020 von 09.30 - 18.00 h.

Zur Anmeldung geht es hier lang oder man schreibt mir eine Mail an info (at) aisling.biz





Wir brauchen keine Raummiete zu bezahlen, aber das Getränke- und Speiseangebot sollte schon genutzt werden. Der Eintritt ist gleichzeitig eine Flatrate für nichtalkoholische Getränke incl. Kaffee, die 7,90 Euro kostet.
Das Restaurant ist gut und preiswert http://www.unperfekthaus.de/restaurant/
Ich habe für uns den Raum 404(http://www.unperfekthaus.de/angebote/404/), reserviert, der für ca. 30 handarbeitenden Personen Platz bietet.

Ob der Raum bleibt, oder wir zwischendurch umziehen müssen, wird sich im Laufe der Monate ergeben.
Also am besten 1 oder 2 Tage vor der Veranstaltung noch mal hier rein schauen.


Was machen wir:
Weben, Bücher blättern, anderen über die Schulter schauen oder einfach nur Kaffee oder Tee trinken und über das Hobby erzählen.. 

Kurz einen entspannten, kreativen Tag erleben.

Bitte kommt in Kleidung des 20./21. Jhd. alles andere ist nicht erwünscht. Dankeschön. 

Samstag, 16. November 2019

Das elfte Brettchenwebertreffen in Essen

Heute war es wieder soweit.

Gut 20 Webbegeisterte haben sich zum Austausch, Inspiration und ganz viel Handarbeit im Unperfekthaus getroffen.

Ok, ich hatte vor lauter Quasseln so gut wie keine Zeit zum Weben gehabt, aber andere haben durchaus einiges geschafft.
Mit Gästen aus den Niederlanden und der Schweiz war es eine Gruppe, die erstaunlich weite Anfahrten auf sich genommen haben. Ich habe mich über jeden einzelnen Besucher gefreut.

Ich habe es mal wieder verpennt, von allen Arbeiten Bilder zu machen, aber einige habe ich doch eingefangen.

Samstag, 26. Oktober 2019

Eine Borte inspiriert von einem Musterband einer Schwertspitze aus Hallstatt

In Ein abgerissener Ärmel aus dem Salzbergwerk Dürrnberg - Neue Erkenntnisse zur Brettchenwebtchnik in der Eisenzeit gibt es auf Seite 110 einige vergleichende Skizzen zu Mäandermotiven aus der keltischen Zeit.

Eine davon habe ich rausgesucht und zu einer brettchengewebten Borte entwickelt. Im Original ist es die Verzierung der Schwertscheide des Grabes 994 aus Hallstatt. Das Grab ist auf 400 - 300 v. Chr. datiert. 


Dienstag, 15. Oktober 2019

Bilder aus Museen und was für Hürden es bei der Veröffentlichung gibt.

For the English version please see further below. 


Es gibt diverse Beiträge auf meinem Blog/Homepage, wo ich die Rekonstruktion einer historischen Borte veröffentliche. In den Beiträgen veröffentliche ich oft auch ein Foto von der Originalborte. Meistens haben diese Bilder einem Rahmen, dort gebe ich an, aus welchem Museum die Borte ist und wer fotografiert hat.

Wenn dann jemand anders eine weitere Rekonstruktion genau dieser historischen Borte veröffentlicht, dann freue ich mich darüber, aber nicht, wenn er mein Bild von der Originalborte verwendet (oft ist dann der Rahmen mit den Ursprungsangaben ‚verschwunden‘). Derjenige hat nicht lange Freude an dem Bild, weil ich dagegen vorgehe und verlange, dass die Bilder gelöscht werden. Wer stur ist, macht dann auch schon mal Bekanntschaft mit meinem Rechtsanwalt.

Dienstag, 8. Oktober 2019

Borte nach einem Mazedonischen Frauengürtel aus dem 19. Jhd.

Im letzten Winter habe ich mir im Textilmuseum Krefeld die Ausstellung "Tracht oder Mode" - Die europäische Sammlung Paul Prött ansehen können.

Die Ausstellung hat mir gut gefallen, allerdings gab es keine Borten zu sehen. Als ich mir aber später den Ausstellungskatalog angesehen habe, fielen mir dort einige Borten auf. 

Und als ich jetzt eine Borte 'mal eben' weben wollte, habe ich eine davon nachgewebt:


Ja, es handelt sich um einen 'laufenden Hund'

Sonntag, 29. September 2019

Ein Besuch im Naturhistorischen Museum in Wien

Es war mal wieder soweit - der Besuch einer fremden Stadt und damit verbunden das Abklappern diverser Museen, in der Hoffnung, brettchengewebte Borten in der Ausstellung zu sehen.

In Wien war ich 2016 schon einmal erfolgreich, als ich die Borten aus dem Krönungsschatz fotografieren konnte.

Dieses Mal wollte ich die Borten aus Hallstatt *erwischen*.

Das NHM ist beeindruckend. Nicht nur das Gebäude, sondern auch die Einrichtung incl. der alten Vitrinen stehen unter Denkmalschutz.
Und genau das macht auch den Reiz der Ausstellung aus, man hat sehr sensibel die ‚neuen Medien‘ eingebaut, ohne die Ausstrahlung der alten Vitrinen kaputt zu machen.

Sonntag, 22. September 2019

Ein brettchengewebtes Band aus Dürrnberg

Als vor einigen Jahren Lise Raeder Knudson und Karina Grömer den Artikel 'Discovery of a New Tablet Weaving Technique from the Iron Age'  In: Archaeological Textiles Review No.54 veröffentlichten, war ich von der Borte fasziniert. Doch trotz einer ausführlichen Beschreibung in dem Artikel Ein abgerissener Ärmel aus dem Salzbergwerk Dürrnberg - Neue Erkenntnisse zur Brettchenwebtchnik in der Eisenzeit   aus dem JAHRBUCH DES RÖMISCH-GERMANISCHEN ZENTRALMUSEUMS MAINZ 56. Jahrgang 2009 habe ich es damals nicht geschafft, eine Borte zu weben, die auch nur annährend dem historischen Vorbild ähnelten.

Das Band selbst wird in das frühe 3. Jhd. v. Chr. datiert und ist damit der LaTéne B Zeit zugeordnet. 

Inzwischen hat es geklappt.



Montag, 16. September 2019

Tuchmarkt in Lindlar

Letztes Wochenende habe ich meine brettchengewebte Borten beim Tuchmarkt im Freilichtmuseum Lindlar gezeigt.
Ich hatte schon länger damit geliebäugelt, etwas zu machen, wo ich nicht nur die historischen Borten zeigen kann, aber viele der Konzepte von 'Handwerkermärkten' und ähnlichem passen nicht zu dem, was ich mache.
Aber der Tuchmarkt hörte sich vielversprechend an.

Und so habe ich mich Anfang des Jahres dazu angemeldet.

Es war zwar ein wenig schwierig, dem Veranstalter klar zu machen, dass ich wirklich nicht verkaufe, sondern nur zeigen will, weil das scheinbar keiner sonst macht, aber nach einem Telefonat war dann alles klar.

Und letztes Wochenende war es dann soweit. Ein wenig angespannt war ich schon, denn ich war alleine, ohne Begleitung an meinem Stand.
Was, wenn ich zur Toilette musste, wie sollte ich das machen? Ich hatte schon mal eine große Decke eingepackt, um meine Arbeit abdecken zu können.

Aber es kam ganz anders.


Samstag, 31. August 2019

Das archäologische Museum in Frankfurt

Letztes Wochenende waren wir zum Museumsuferfest in Frankfurt.

Rein zufälligerweise gab es im archäologischem Museum eine Ausstellung zum Thema 'Die Kelten an der Donau' und einige Darsteller, die ich gut kannte, waren da.


Dienstag, 23. Juli 2019

Ein Wochenende in Nienover Teil 2

Am Samstag hatte Gaby am meisten zu tun, sie hatte das Abendessen geplant und hatte die 'Oberhoheit' über die Töpfe.


Eigentlich sind die Äpfel für die Jahreszeit zu 'unschrumpelig'...

Montag, 22. Juli 2019

Ein Wochenende in Nienover Teil 1

Vereinsmitglieder waren schon öfters da gewesen und hatten von dem hübschen Haus und der gesamten Location geschwärmt,  also war es Zeit, dass wir (Projekte zur Lebendigen Geschichte e.V.), es zusammen ausprobierten. So hatten wir für Juli einen Termin reserviert.

Aufgrund von Brandschutzordnung ist das Übernachten im Haus nicht gestattet und wir mussten am Freitag unser Zelte auf der dazugehörigen Wiese aufschlagen. Wir waren noch nicht wirklich fertig, als der Himmel meinte, seine Schleusen zu öffnen und uns mit einem Wolkenbruch beglückte.

Kurze Zusammenfassung von Freitag Abend und Nacht: Wir sind abgesoffen.

Samstag, 6. Juli 2019

Halberstadt - mal wieder

Lange ist es her, dass ich dieses Motiv von einem Altartuches aus Halberstatdt (14. Jhd) zum ersten Mal gewebt habe. 2001 war ich schon auf den Weg in Richtung eigene Musterentwicklung und 'Rekonstruktionen von historischen Borten', als mir Fabian Peise nach einem interessanten Mailaustausch diese Anleitung zur Verfügung gestellt hatte.

Seitdem kenne und schätze ich dieses Muster.
2014 hatte ich die Gelegenheit, mir die Borte persönlich in Halberstadt anzusehen und festzustellen, dass das Muster wirklich dem Original entspricht (das ist nicht immer selbstverständlich) und auf meiner 'To do Liste' stand das Nachweben mit den passenden Farben.

Das habe ich jetzt gemacht.
Vergleich Original und Rekonstruktionen

Montag, 1. Juli 2019

Die A-Päpste.... sind alle böse....

So ist die allgemeine Aussage, wenn man dort aktiv ist, wo das Interesse weniger in dem akribischen Rekonstruieren, wie es damals gewesen sein könnte liegt, sondern mehr in dem 'Gefühl' Mittelalter.

Dabei sind die sog. A-Päpste keine homogene Masse, die alle nur ganz böse predigen, was man alles falsch macht. Es sind auch ganz viele dabei, die sich als A-Päpste ausgeben, aber gar keine sind:

Von Hubert van Eyck - The Yorck Project (2002) 10.000 Meisterwerke der Malerei (DVD-ROM), distributed by DIRECTMEDIA Publishing GmbH. ISBN: 3936122202., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=150665

Freitag, 21. Juni 2019

800-Jahr-Feier in Datzeroth


Letztes Wochenende hatten wir eine Veranstaltung, der ich gespannt entgegengeblickt hatte: Die 800-Jahr-Feier in Datzeroth. Gleichzeitig mit uns wurde auch gefeiert: mit Zelt, Bühne, Humtata, Kettensägenkünstler, etc..
Wir hatten Glück und der Kettensägenkünstler stand auf der entgegengesetzten Seite des Platzes und die Feier war sehr entspannt und weder laut noch sonst wie stressig.

Ich habe selten so ein interessiertes Publikum getroffen, wo ich mir teilweise den Mund fusselig geredet habe. Es war das absolute Positvbeispiel, wie es gehen kann.

Wir hatten eine kleine Ralley für die Kinder organisiert, die Fragen beantworten mussten und bei erfolgreicher Absolvierung mit etwas Süßem belohnt wurde.
Nicht nur die Kinder haben bei der Ralley mitgemacht, auch einige Erwachsene haben sich die recht einfachen Fragebögen geschnappt und eine Runde über den Platz gedreht. Selten habe ich bessere Ansätze gefunden, um ins Gespräch zu kommen.

Unser Gelände - mitten im Ort und durch die Hecke doch abgeschirmt.

Freitag, 17. Mai 2019

Das Band E 28438 aus dem Louvre

Als wir vor einiger Zeit in Paris waren,  gingen wir auch in den Louvre. Wir wussten schon vorher, dass dort eine brettchengewebte Borte ausgestellt wurde. Und im Raum mit den sog. koptischen Textilien konnte ich sie lange und ungestört betrachten.

E28438 on exhibition in Paris, Louvre

Sie hat mich fasziniert, da sie im Gegensatz zu den meisten anderen Borten zwei Musterteile hat. Ich habe versucht, sie zu fotografieren, aber trotz guter Kamera und der Unterstützung von Freunden, konnte ich keine detaillierten Bilder machen. Es war immer ein wenig unscharf. 

Noch in Paris, wo die Erinnerung an der Borte noch frisch war, fing ich an, das Muster nachzuarbeiten.

Donnerstag, 2. Mai 2019

Brettchenwebertreffen in Essen im November

Der nächste Termin ist Samstag, der 16.11.2019 von 09.30 - 18.00 h.

Zur Anmeldung geht es hier lang oder man schreibt mir eine Mail an info (at) aisling.biz




Wir brauchen keine Raummiete zu bezahlen, aber das Getränke- und Speiseangebot sollte schon genutzt werden. Der Eintritt ist gleichzeitig eine Flatrate für nichtalkoholische Getränke incl. Kaffee, die 7,90 Euro kostet.
Das Restaurant ist gut und preiswert http://www.unperfekthaus.de/restaurant/
Ich habe für uns den Raum 453 (http://www.unperfekthaus.de/angebote/453/), reserviert, der für ca. 30 handarbeitenden Personen Platz bietet.

Ob der Raum bleibt, oder wir zwischendurch umziehen müssen, wird sich im Laufe der Monate ergeben.
Also am besten 1 oder 2 Tage vor der Veranstaltung noch mal hier rein schauen.


Was machen wir:
Weben, Bücher blättern, anderen über die Schulter schauen oder einfach nur Kaffee oder Tee trinken und über das Hobby erzählen.. 

Kurz einen entspannten, kreativen Tag erleben.

Bitte kommt in Kleidung des 20./21. Jhd. alles andere ist nicht erwünscht. Dankeschön. 

Samstag, 20. April 2019

Nachwebung eines Strumpfbandes des 18. Jhd. aus Pennsylvania


Um es gleich deutlich zu machen, es ist kein Brettchengewebe, sondern ich habe das Band mit Litzen gewebt.

Eine Technik, die mich nicht so fasziniert, aber für ein Geschenk, macht man doch alles.


Im Original wurde das Band mit einfädrigen blauen und braunen Leinengarn gewebt, ich habe zweifädiges verwendet, da ich kein anderes zur Hand hatte und es kurzfristig fertig werden musste.


Sonntag, 7. April 2019

Wenn Bilder mehr sagen...

Oft genug werden Informationen zu Bortenfunden nur ein einziges Mal veröffentlicht. Meistens in Abhandlungen zu einer Ausgrabung bzw. in Ausstellungskatalogen.

Diese Texte behandel ich inzwischen mit Vorsicht und ich verlasse mich mehr auf die Bilder, denn ich bin mir nie sicher, ob derjenige, der den Text zu den Bortenfunden geschrieben hat, auch Fachwissen über das Brettchenweben hat.
Oft genug passiert es, dass Textilexperten nur mit Grundkenntnissen über das Brettchenweben seltsame Rückschlüsse ziehen.

Als ich mich vor mehr als 10 Jahren an die Borte aus Moscevaja Balka Inv. Nr. Kz 6778 gesetzt hatte, habe ich mir diese Frage nicht gestellt, einfach weil die Beschreibung stimmig war und mir Erfahrung fehlte, die ich heute habe.

Doch dann habe ich mir vor einiger Zeit noch einmal die Abbildung vom Fund und meine Rekonstruktion nach der Beschreibung angesehen und auf einmal hatte ich das Gefühl, dass es nicht richtig war.

Also habe ich mich hingesetzt und nach dem Fundbild einen neuen Musterentwurf gemacht.

Das neue Muster, das alte Muster, der Fund
The new pattern, the old pattern the find

Ich habe 20/2er Wolle verwendet und bin mit meiner 1,4 cm breiten Borte doppelt so breit geworden, wie das Original, das 0,8 cm breit ist. 

Montag, 11. März 2019

Das Brettchenwebertreffen in Viersen

Wenn Menja einmal im Jahr zum Brettchenwebertreffen einlädt, dann kommen sie alle.

Nicht nur, weil es ein rundtum tolles Treffen ist, nein, weil sie jedes Mal wieder in der Küche zaubert und uns verwöhnt. Es fühlt sich an wie bei den Hobbits: Frühstück, 2. Frühstück, Eleven (Elf Uhr Imbiss), Mittagessen, Nachmittags Tee, Abendessen und Nachtmahl.
Dementsprechend voll sind wir alle auch nach dem Wochenende nach Hause gerollt.
Was uns die notwendige Bodenhaftung gab, um dem Frühjahrssturm zu trotzen.
Vielen Dank, dass du dir die ganze Arbeit machst.

Aber zurück zum Thema, das Weben.

Es gab an dem Wochenende zwei Workshops, Aneliese lehrte das Doppelgewebe und ich zeigte, wie das Broschieren geht. Und es funktionierte auch bei allen ;-)

Zum Lesen gab es genug ;-) 

Montag, 25. Februar 2019

Das Brettchenwebertreffen in Essen - X

Ja, die Anzahl der bisher organisierten Treffen ist jetzt zweistellig;-)

Wieder im Unperfekthaus, Essen aber dieses mal mit einer recht kleinen Gruppe.

'Schuld' war die Terminfindung. Das Unperfekthaus hatte als ich im November gebucht hatte für den Februar nur noch einen einzigen freien Termin und da musste ich zusagen, obwohl er mit einigen anderen 'Szeneterminen' kollidierte.

Aber die kleine Runde war richtig prima und hat sehr viel Spaß gemacht.


Natürlich gab es einen Büchertisch



Sonntag, 27. Januar 2019

Noch mehr St. Severin

Manche Borten webt man immer wieder, einfach weil es so viel Spaß macht, zu sehen, wie das Band entsteht.

Die Borte aus St. Severin, Köln  (6./7. Jhd)  ist eine davon. An grauen Wintertagen ist sie ein Farbtupfer.

Ich hatte Lust, sie wieder zu weben, nachdem ich mir von Marijke van Epen das 'Float Pattern Book' gekauft hatte und ihre Musteranleitung zu der Borte gesehen hatte.


Samstag, 26. Januar 2019

Ein weiteres Band aus Antinoe/Ägypten

Danke an Micky Schoelzke, die mich vor einigen Wochen mit einem Blogeintrag auf dieses Band aufmerksam gemacht hat.

Es handelt sich hier um ein ganz einfaches Band mit einem Einzugsmuster, das ständig in eine Richtung gedreht wird.

Die Anleitung dazu findet man auch bei Micky.


Dienstag, 8. Januar 2019

Das brettchengewebte Band aus Maaseik

2016 hatte ich die Chance, in der St. Catherinenkirche in Maaseik mehrere brettchengewebte Borten betrachten zu können.

Darunter auch eine Borte, die ich schon vor einigen Jahren nach einer Vorlage von Nancy Spies gewebt hatte. Danach war ich mit dieser Version nicht mehr zufrieden.

Und jetzt habe ich es geschafft, die seit Jahren fertige Musteranleitung zu weben.

Es handelt sich um ein Band mit Köpermuster, das zusätzlich broschiert worden ist.

Zudem hat das Band im Original mehr Mustersequenzen, als Nancy Spies urspünglich aufgezeichnet hatte.