Mittwoch, 22. Dezember 2021

Ein einfaches brettchengewebtes Band aus Dublin

Aus Dublin kennt man einige wikingerzeitliche Borten. Die bekannteste ist wohl die Borte mit den goldbroschierten Drachenköpfen.

Bei Ausgrabungen  an der Fishamble Street in Dublin wurden insgesamt 30 einfache brettchengewebte Borten aus Wolle gefunden. 

Sie wurden zwischen 960 und 980 datiert.

Die Borte NMI E172:10571 wurde im Original mit 12 Brettchen gewebt. Es wurde um ein grobes Köpergewebe geklappt und war insgesamt 33 mm breit.


 

Dienstag, 14. Dezember 2021

Uuups, I did it again...

 

Ich habe schon mehrfach das Band von Moscevaja Balka (Inf. Nr Kz 6778) versucht zu rekonstruieren.

Und jedes mal bin ich dem Original ein Stückchen näher gekommen.

Bei meinem ersten Versuch 2008 habe ich mich sehr aus die Vorgabe des Buches gehalten, wo beschrieben wurde, dass das Band mit 13 Musterbrettchen gewebet worden war. Aber die Löcher waren viel zu klein gewesen.

2019 habe ich einen neuen Anlauf gemacht. Dieses Mal waren die Löcher größer, aber ich hatte 16 Brettchen + 2 Randbrettchen benötigt, um es so zu weben.

Anfang des Jahres hat dann Sylvie Odstrčilová sich noch einmal an das Muster gesetzt und einfach die Ränder abgeschnitten, dass man nur 13 Musterbrettchen benötigte. Zudem hatte sie Bilder zur Verfügung, wo man erkennen konnte, dass auch zwischen den Rauten eine weiße Linie war.

Also musste ich noch einmal ran.


Samstag, 20. November 2021

Oseberg 15D

Bente Skogsaas hat in dem Buch 'Oseberg' einige einfachere Bänder rekonstruiert.

Eins davon ist das Band 15D, das eigentlich nur ein Schnurbindungsmuster mit einem komplexen Drehrhytmus ist (ähnlich wie ein Widderhorn).

Ich habe mich für die schmalere Version entschieden und 22 Brettchen aufgekettet und einfach Ihre Anleitung nachgewebt.


Samstag, 6. November 2021

Brettchenwebertreffen am 16. Januar 2022

 

 
Es ist wieder soweit. Es gibt ein Webertreffen im 'Hinterzimmer' des Prinzenbahnhofs, Bahnhofsvorplatz 14, 40883 Ratingen-Hösel.
Hier gibt es einen großen Park & Ride Parkplatz, der kostenlos genutzt werden kann und die S6 von Essen nach Köln hält hier mehrmals in der Stunde. 

Der Raum hat Platz für 15 - 20 Personen und ich freue mich auf eure Anmeldungen (ja, ich brauche sie noch per Mail, und wg. der Raumgröße könne max. 20 Weber kommen, Begleitpersonen bitte auch anmelden).
 
Was machen wir:
Weben, Bücher blättern, anderen über die Schulter schauen oder einfach nur Kaffee oder Tee trinken und über das Hobby erzählen.. 
Kurz einen entspannten, kreativen Tag erleben.
 
Wir zahlen hier keine Raummiete, aber das Getränke- und Speiseangebot sollte schon genutzt werden. Der Prinzenbahnhof hat auch viele Kleinigkeiten auf der Karte und bemüht sich wirklich, auch Allergikern ein breites Angebot zu bieten. Probiert es aus!
 
Da Corona immer noch ein Thema ist, bin ich vom Restaurant verpflichtet worden, eine Adressliste zu führen, damit für den Fall der Fälle jeder kontaktiert werden kann. Ich brauche also eine Anmeldung mit eurer Anschrift an aisling@gmx.net
 
Edit 13.11.: 
 Es gilt 2G+.Also Geimpft/Genesen und noch zusätzlich einen Test, der nicht älter ist als 24 Stunden ist (lieber wäre mir ja, wenn ihr vor der Losfahrt den Test macht, aber ich weiß, dass es Sonntags nicht überall möglich ist, den Test zu machen).
Je nach Änderung der Coronaregeln wird es hier zu Anpassungen kommen, also schaut hier kurz vor der Veranstaltung noch einmal rein. Geht aber davon aus, das die Regeln hier etwas strickter sein werden als für normale Reastaurantbesuche, da wir eine wild gemischte Gruppe aus NRW und darüber hinaus sind. 
 
Ich habe keine Lust, dass sich auf meiner Veranstaltung jemand ansteckt.
100% Sicherheit kann ich nicht bieten, aber ich kann es so sicher wie möglich machen.

Inspiriert von der Borte TX111 aus St. Truiden

Genau wie viele andere Borten aus St. Truiden, gehört auch dieses Band zum Reliquienschatz der Jungfrauen der St. Ursula. Ursprünglich stammt es wahrscheinlich aus Köln, Deutschland und wurde um 1270 nach St. Truiden gebracht.

Die Borte TX111 fiel mir zuerst im Anhang des Buche 'Ecclesiastical Pomp' auf, später sah ich Abbildungen vom Original auf der Website.

 


Mittwoch, 3. November 2021

Card weaving Patterns for beginners von Sherly Ryan

Spontankäufe bereut man oft, besonders wenn sie supergünstig sind.
So auch hier. 

Keine Kaufempfehlung / Don't buy it

Mir kam das Titelbild sehr bekannt vor und deswegen habe ich das Buch für gerade mal 7,00 Euro gekauft.
Es ist ein Witz, in dem Buch ist nicht eine einzige Zeichnung, nur dröger Text, der das Weben nicht mal gut erklärt.
Und nein, für das Titelbild gibt es keine Musteranleitung.
Das Bild ist ja noch nicht mal von der Autorin, sie hat es hier geklaut:  https://www.etsy.com/de/listing/196956790/a-collection-of-heraldic-tablet-weaving
Eine Rückfrage bei Ewoyn, die die Musteranleitung bei Etsy verkauft, hat mir bestätigt, dass sie weder ein Buch geschrieben hat, noch die Erlaubnis erteilt hat, das Bild zu verwenden.
Und wer noch nicht mal eine eigene Borte vorzuzeigen hat, die für das Cover eines Buches taugt... ja, genau das ist auch der qualitative Inhalt des Buches.
Meine Empfehlung: Kauft Ewoyns Musteranleitung, nicht das Buch! 

Edit: inzwischen weiß ich, dass auch der Text nicht von der Autorin geschrieben wurde. Man kann ihn hier nachlesen. Im Gegensatz zum Buch, dass ohne Zeichnung auskommt, sind hier einige erklärende Zeichnungen. Ohne ist der Text nicht hilfreich...

 
Die Anleitung von Etsy / the pattern from Etsy

Spontaneous purchases are often regretted, especially if they are super cheap.
This is also the case here.
The cover looked very familiar to me and that's why I bought the book for just 7.00 euros.
It's a joke, there's not a single drawing in the book, just boring text that doesn't even explain weaving well.
And no, there are no pattern instructions for the cover.
The picture is not even by the author, she stole it from here: https://www.etsy.com/de/listing/196956790/a-collection-of-heraldic-tablet-weaving.
A check with Ewoyn, who sells the pattern on Etsy, confirmed that she neither wrote a book nor gave permission to use the picture.
And anyone who doesn't even have their own band to show that's good for the cover of a book.... yes, that is exactly the qualitative content of the book.
My recommendation: Buy Ewoyn's pattern guide, not the book!

Edit: I now know that the text was not written by the author either. You can read it here. Unlike the book, which has no drawings, there are some explanatory drawings here. Without them, the text is not helpful...

Dienstag, 26. Oktober 2021

Der Mantel der Dame von Baza

Bereits 1972 wurde in der spanischen Stadt Baza eine bemalte Statue gefunden, die in das 4. Jhd. v. Chr. datiert wurde.

Die Farben waren schon sehr vergangen, aber man konnte immer noch die Farbenpracht erahnen.

Ein Rekonstruktionsversuch wurde 2011 im Archaeological Textiles Newsletter 52  veröffentlicht. Allerdings wurde dort die Borte in blau und rot gewebt.

2021 gab es eine neuen Versuch der Complutense University of Madrid, die Farben mit einer digtalen Fotografiertechnik wieder lebendig zu machen.
Es gelang und die Abwesenheit von Farbe in dem Karoteil der Borte fiel mir besonders auf. 

Und so habe ich versucht diese Borte zu rekonstruieren.

Donnerstag, 21. Oktober 2021

Herzchen / Hearts

Ich muss ja nicht nur historische Borten weben, sondern habe auch Spaß daran, moderne Motive nicht nur zu weben, sondern auch zu entwerfen.

Und hier habe ich mal ein Muster in mit dem online Programm Twisted Threads geschrieben und gewebt.

Samstag, 16. Oktober 2021

Schon längst fertig...

Oh man, 2019 habe ich diese Borte gewebt, habe sie auch bei Facebook und Instagram vorgestellt, aber irgendwie habe ich sie bisher weder hier im Blog, noch auf meiner Homepage vorgestellt.

 Zeit, das zu ändern:

 


Darf ich vorstellen: Eine wilde Mischung Muster von verschiedenen Autoren, teilweise historisch inspiriert, die meisten aber ganz modern.

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Ich hab doch einen Vogel....

 ... nicht nur einen, denn im neuen Buch von Marijke van Epen gibt es ganz viele Vogelmotive, die sie den südamerikanischen Textilien abgeschaut hat.

Ich habe dann noch das eine oder andere Motiv dazu geschrieben und fertig ist eine bunte Borte.

 

Freitag, 1. Oktober 2021

Oseberg 12 L 1

 Hatte ich das Band vor einigen Jahren schon einmal gewebt, so muss ich es nun neu weben, da ich es 'verbraucht' habe.

Ich habe mich dieses Mal dafür entschieden, der Rekonstruktion von Bente Skogsaas aus dem Buch Oseberg zu folgen.

 


Samstag, 18. September 2021

Das brettchengewebte Band aus Jakštaičiai-Meškiai, Litauen


Im Nationalmuseum von Litauen gibt es über 100 Fragmente von brettchengwebten Borten, die zu ca. 50 unterschiedlichen Borten gehören. Datiert sind sie in von der Eisenzeit bis ins späte Mittelalter.

So ist dieses Band aus Jakštaičiai-Meškiai dem Frauengrab 60 eindeutig zugeordnet, aber datiert ist die Borte vom 9.-16. Jhd. Über das Grab selber habe ich nichts heraus finden können.


Freitag, 20. August 2021

Neue Borte + Anleitung

 

Als ich mich vor einigen Jahren entschloss, meine Bortenbilder auch auf Instagram zu teilen, hatte ich nicht damit gerechnet, dass sich so viele Menschen dafür interessieren würden.

Diese Nacht hat es gerundet und ich habe insgesamt 900 Follower.

Danke, dass ihr euch dafür interessiert, was für eine Handarbeit ich mache.

Ein kleines Dankeschön:

Die Musteranleitung für eine Freestyle-Borte, inspiriert von 'coptischen' Textilien:

 


Samstag, 31. Juli 2021

Umgarnen, der Tuchmarkt im Freilichtmuseum Hagen.

Letztes Wochenende war der Tuchmarkt in im Freilichtmuseum Hagen.

Ich fand es ein wenig schwierig dort hin zu fahren, da doch ein Großteil des Ortes wegen Hochwasser mehr als nur die Keller vollstehen gehabt hatte und es in Hagen noch deutlicht zu sehen war.

Aber es ging. Das Museum war auch betroffen, hatte aber schon sehr viel aufräumen können. Die Besucher haben alle positiv darauf reagiert, dass eine Veranstaltung war, einige erwähnten, dass sie Ablenkung suchten, weil die meiste Arbeit getan war und sie auf das Trocknen der Wohnung warteten.

Die Veranstaltung selber war eher klein und über das ganze Gelände verteilt, Andrea und ich waren mit zwei weiteren Ständen auf dem kleinen Platz in der Baugruppe D.

Wir selber standen - wie konnte es anders sein - neben einem Fachwerkhaus.


Man sieht, es war eine moderne Veranstaltung, und wir konnten alles zeigen ;-) 

Freitag, 18. Juni 2021

Ein Wochenende in Nienover Teil 2

 Das Wetter war tagsüber schön und Abends verregnet, und sehr nass.

Donnerstag, 10. Juni 2021

Ein Wochenende in Nienover Teil 1

Ein Wochenende in Nienover. Keine Woche vorher dachten wir noch, dass wir coronabedingt absagen müssten. Aber Freitag abends war dann klar, dass wir am nächsten Donnerstag doch anreisen durften. So packten Gaby, Philipp, Claudia und ich kurzentschlossen unsere Sachen.
Deswegen gab es kein größeres Projekt, was wir machen wollten, sondern wir haben uns getroffen, gebastelt, Handarbeit gemacht, lecker gekocht und den wenigen Besuchern, die da waren viele Fragen beantwortet.
Und wir hatten viel Spaß gehabt!
 
 

Sonntag, 23. Mai 2021

Update zum Thorsberge Prachtmantel

 

Nach langer Zeit mal wieder eine Update vom Thorsberger Mantel. Die Fransen sind größtenteils fertig. Endlich... Achtfachflechtung ist zeitintensiv.
Ich muss jetzt noch an einer Seite eine schmale rote Borte anweben und dann die letzten Fäden von der Seite verflechten, dann bin ich fertig. 
 


 
 

Freitag, 23. April 2021

Die Rekonstruktion einer Borte – wie funktioniert das?

Eigentlich ganz einfach. Man schaut sich eine Borte an und anhand der Vorlage zählt man das Muster aus und webt es nach.
 
Nur meistens ist es nicht so einfach. Die Borten sind nicht immer in einem Zustand, dass man alles einwandfrei erkennen kann. Und oft kann man nur raten und man muss sich im Laufe der Rekonstruktion korrigieren.

Wichtig ist, dass man Brettchenweben kann, gerne mit unterschiedlichen Techniken experimentiert und schon mal das eine oder andere Muster selbst entworfen hat. Man sollte also schon wissen, wie eine Köperborte aussieht, und wie eine zweiloch, oder dreiloch Borte.
 
Wenn ich ein Muster rekonstruieren will, schaue ich mir Borte an. Als erstes zähle ich aus, mit wie vielen Brettchen sie gewebt wurde. Funktioniert aber nicht immer, wenn das Bild unscharf/klein ist, dann kann man nicht immer die Stränge erkennen.
Aber eine erste Einschätzung ist möglich.
 
Dann versuche ich, anhand des Musters eine Technik zu bestimmen. Einige Techniken, wie die Köpertechnik, sind recht einfach, aber es ist schon schwieriger zu erkennen, ob man eine Borte, die mit 4 Fäden, 3 Fäden oder 2 Fäden pro Brettchen vor sich hat, da muss man oft auch vergleichen, ob der Rand anders aussieht, um etwas zu erkennen.
 
Und mit dem Wissen um Brettchenanzahl, Technik und dem Motiv auf der Borte versuche ich ein Muster zu entwickeln, das dem Fund so nahe wie möglich kommt.


Sonntag, 4. April 2021

Eine persische/iranische Borte

Manchmal ahnt Frau nichts Böses, surft ein wenig bei Facebook und dann landet sie hier.  Eine Seite wo relativ moderne Bänder im traditionellen Stil gezeigt werden.

Die Bänder sind größtenteils zwischen 1900 und 1950 gewebt worden. Einige sind brettchengewebt, die anderen sind mit unterschiedlichen Techniken gewebt worden.

Ich habe mich hier einfach von den Farben und Motiven inspirieren lassen und etwas in dem Stil gewebt. 


Sonntag, 28. Februar 2021

Endlich mal die 'neue' Ausstattung ausführen

 

Wenn man den Göga überzeugt bekommt, doch mal einige Fotos von der 'neuen' schon seit einem Jahr ungetragenen Ausstattung zu machen... 

Inzwischen hat der Chiton Lagerfalten. Und wegen der Temperatur habe ich dann doch eine Tunika drunter angezogen. War aber absolut nicht notwendig. Der Wollstoff ist so warm, das ist nichts für den Sommer. (Deails zum Stoff kann ich nicht geben, er wurde von Sylvia Crumbach genäht und verkauft. Als die Besitzerin sich wegen Hobbyaufgabe davon trennte, habe ich den Zuschlag bekommen)
 

 

Sonntag, 14. Februar 2021

Ein broschiertes Band aus Breslau 12/13. Jhd.

Es gibt Bänder, über die ich fast gar nichts weiß, und wo ich mir auch nicht sicher bin, ob die Rekonstruktionen 'passen'.

So auch das Band aus Breslau, das ich vor einigen Jahren angefangen habe zu weben.

Ich hatte als Vorlage nur eine schwarz/weiß Kopie, wo noch nicht mal zu erkennen ist, mit wie vielen Brettchen das Muster gewebt wurde. Nur, dass das Muster broschiert wurde.

Und so habe ich mich hingesetzt und das Muster nachgearbeitet.  Ich habe aber keine Ahnung, ob das so stimmt. 


Samstag, 30. Januar 2021

Schon wieder die Borte vom Kinderkleid aus Ägypten

Als ich von Marled gefragt wurde, ob ich ein dünnes Garn (58/3) zum Brettchenweben ausprobieren möchte, habe ich natürlich sofort ja gesagt.
Ich suche ja selbst immer nach sehr dünnen Garnen, um die historischen Bortenbreiten zu erreichen.

Ich habe dafür die Borte von dem Kinderkleid aus Ägypten aufgekettet, weil es ein recht einfaches Muster ist, wo ich 29 Brettchen benötige und mich nicht ärgere, wenn das Garn nichts taugen sollte.

Die Vorsichtsmaßnahmen brauchte ich nicht. Das Garn taugt. Es ist einfach nur toll zu verarbeiten.
Aber nach dem ersten Test habe ich das Band erst mal in meine UFO-Kiste gelegt und jetzt wieder raus geholt und fertig gewebt.

Die Bortenbreite entspricht den historischen Abmessungen. 

Mehr Informationen zur Borte findet ihr hier

 

Sonntag, 10. Januar 2021

Ein brettchengewebte Borte, oder ein geflochtenes Band? Ein Fund aus Ägypten.

 

Es ist ein Band von einer Kindertunika, die in den Archiven der 'The Whietworth Gallery' in der Universität in Manchester/GB aufbewahrt wird. Die Tunika wird zwischen dem 6. und 9. Jhd. datiert und als Fundort ist Ägypten angegeben. Es gibt keine weiteren Informationen zu dem Fund.

Ein Bild davon findet man hier

Das Band selbst ist als 'gezwirntes' Band aus Wolle beschrieben worden und ist am Halsausschnitt der Tunika angenäht worden. Das Band ist am Ende geknotet worden und der Knoten wurde mitangenäht. Es gibt keine Information, dass das Band brettchengewebt sein könnte.

Aber wenn man ganz einfache brettchengewebte Borten webt, dann sieht es genauso aus wie dieses Band. 4 Brettchen und alle Brettchen werden kontinuierlich in die gleiche Richtung gedreht. Aber mit Fingerschlaufenweben kann man ein ähnliches Muster erzeugen.