Mittwoch, 24. Juni 2026
Dienstag, 6. Februar 2024
Eine neue Borte ist fertig - ich habe hier Motive aus dem Grab des Keltenfürsten von Hochdorf verwendet. Ich bin zwar ein wenig eingerostet, aber die Technikkombination Köper mit ausgelassenem Einzug und einseitiges Doubleface war mal wieder spannend.

Musterskizze aus
Der Keltenfürst von Hochdorf. Methoden und Ergebnisse der Landesarchäologie. Katalog zur
Ausstellung Stuttgart, Kunstgebäude vom 14. August bis 13. Oktober 1985, 1985
Samstag, 5. August 2023
Der Fürst lädt ein - Keltenfest in Otzenhausen
Der Fürst lud ein - und alle sind sie gekommen.
Letztes Wochenende war Keltenfest und ich konnte wieder viele Aktive treffen, und sehen, was sie alles machen.
Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter. Es hat Morgens und Abens geregnet, aber tagsüber war es trocken.
Dienstag, 14. Februar 2023
Tablet Woven Bands from the Iron Age © 2022,
Originally written for the summer edition of Twist 2022
Right now, we know of approximately 70 tablet woven fragments from the Iron Age. Some are too small to get a pattern from; many others are not well enough preserved to decipher a pattern.
From some, I wasn’t able to get a picture to work out a reconstruction. There is a good overview in the article Ein abgerissener Ärmel aus dem Salzbergwerk
Montag, 26. September 2022
Hochdorf - das Brettchengewebe vom Kessel (TK 7C)
Manche Borten muss man mehrfach weben.... die Borte TC7C aus Hochdorf gehört für mich dazu.
Some bands have to be woven several times.... the band TC7C from Hochdorf is one of them for me.
Dienstag, 26. Oktober 2021
Der Mantel der Dame von Baza
Bereits 1972 wurde in der spanischen Stadt Baza eine bemalte Statue gefunden, die in das 4. Jhd. v. Chr. datiert wurde.
Die Farben waren schon sehr vergangen, aber man konnte immer noch die Farbenpracht erahnen.
Ein Rekonstruktionsversuch wurde 2011 im Archaeological Textiles Newsletter 52 veröffentlicht. Allerdings wurde dort die Borte in blau und rot gewebt.
2021 gab es eine neuen Versuch der Complutense University of Madrid, die Farben mit einer digtalen Fotografiertechnik wieder lebendig zu machen.
Es gelang und die Abwesenheit von Farbe in dem Karoteil der Borte fiel mir besonders auf.
Und so habe ich versucht diese Borte zu rekonstruieren.
Sonntag, 28. Februar 2021
Endlich mal die 'neue' Ausstattung ausführen
Donnerstag, 14. Mai 2020
Die Kelten in der Hallstattzeit - wie anfangen?
Als absolutes 'Must have' für diese Zeit empfehle ich das Buch 'Bunte Tuche gleißendes Metall - Frühe Kelten der Hallstattzeit', das einen guten Überblick über verschiedene Rekonstruktionsvorschläge gibt.
Dann PrähistorischeTextilkunst in Mitteleuropa von Karina Grömer. DAS Buch zu Textilien aus der Zeit, das es im kostenlosen Download gibt.
Einen allgemeinen Überblick über die Kelten und Funde gibt das Buch 'Die Kelten in Deutschland' von Sabine Rieckhoff und Jörg Biel.
Samstag, 26. Oktober 2019
Eine Borte inspiriert von einem Musterband einer Schwertspitze aus Hallstatt
Eine davon habe ich rausgesucht und zu einer brettchengewebten Borte entwickelt. Im Original ist es die Verzierung der Schwertscheide des Grabes 994 aus Hallstatt. Das Grab ist auf 400 - 300 v. Chr. datiert.
Sonntag, 22. September 2019
Ein brettchengewebtes Band aus Dürrnberg
Das Band selbst wird in das frühe 3. Jhd. v. Chr. datiert und ist damit der LaTéne B Zeit zugeordnet.
Inzwischen hat es geklappt.
Samstag, 31. August 2019
Das archäologische Museum in Frankfurt
Rein zufälligerweise gab es im archäologischem Museum eine Ausstellung zum Thema 'Die Kelten an der Donau' und einige Darsteller, die ich gut kannte, waren da.
Dienstag, 14. August 2018
Aus alt mach neu...
Dieses Mal ein Muster aus Hochdorf, das brettchengewebte Band vom Wandbehang.
Das sieht jetzt so aus:
Samstag, 17. März 2018
Das brettchengewebte Band von Altrier
Ich muss gestehen, dass ich lange und ausfühlich auf das Bild gestarrt habe, aber alles, nur kein Muster erkannt hatte.
Erst als Sylvia Crumbach ihren ersten Entwurf veröffentlichte, ging mir ein Licht auf (ok, es war ein ganzer Kronleuchter) und ich sah das erste Muster.
So habe ich 2016 den ersten Entwurf gewebt, war aber überhaupt nicht zufrieden.
Im Herbst 2017 habe ich einen neuen Versuch gestartet. 48 Brettchen, Wolle 3 Fäden pro Brettchen.
Sonntag, 30. Juli 2017
Mit der ganzen Familie Archäologie erleben - Museumsfest der Keltenwelt am Glauberg
Über 250 km eine Strecke waren ein ordentliches Stück Fahrt, aber zusammen mit meinem Mann verging die Zeit schnell.
Zuerst stärkten wir uns mit einem Kaffee, dann ging es hinter das Museum auf die Aktionswiese, wo das Museumsfest stattfand.
Es war 'übersichtlich'. Knapp ein Dutzend Stände, aber die waren sehr spannend besetzt.
Statt der üblichen kunterbunten Kelten mit mehr oder weniger guter Ausstattung, saßen hier Archäotechniker, die über verschiedene Themen berichteten und einiges vorführten.
Bronzeguss, Schmieden, Silberschmiede, aber auch Salzsieden, Kochen, Backen und Färben und das Erkennen von Tieren anhand ihrer Knochen waren Thema.
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| Das Gelände war übersichtlich |
Dienstag, 9. Mai 2017
Ein neuer Peplos
Die Schuhe sind Interpretationen auf der Baisis von Schuhleisten, Schuhgefäßen und Abbildungen
Der Peplos entspricht den Abbildungen auf Situlen und wird oben mit zwei Fibeln nach Funden aus Süddeutschland geschlossen. Der Stoff wurde von Marled gewebt und einem Fund aus Hochdorf nachempfunden. Am oberen Ende ist der Peplos mit einer schmalen, angewebten Brettchenborte verziert.
Das Gürtelblech ist den Grabfund aus Hallstatt nachempfunden - es gibt aber auch in Süddeutschland genügend ähnliche Funde.
Schleier - es gibt zwar den Fund von einem Fragment mit Bortenkannte aus Bescheid (HA D) aber auch hier mussten Abbildungen von Situlen herhalten. Beim Schnitt habe ich mich an den Kopfbedeckungen des wikingerzeitlichen Dublin orientiert - und ich habe zum ersten Mal einen Schleier, der mit zwei Nadeln hält ;-)
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| Entstanden im Keltendorf in Otzenhausen |
P.S.: das Huhn ist modern, aber erste Nachweise von Hühnern in Deutschland gibt es von der hallstattzeitlichen Heuneburg.
Sonntag, 9. April 2017
Hochdorf
Nun, ich habe sie jetzt und deswegen habe ich entschieden, dass 65 cm genug sind, damit man einen Eindruck von der Borte bekommt.
Ich habe sie heute vom Webstuhl geschnitten...
... und wie man sieht, hatte ich eigentlich mehr geplant.
Mittwoch, 4. Januar 2017
Das brettchengewebte Band von Altrier / LUX
Ich muss gestehen, dass ich lange und ausfühlich auf das Bild gestarrt habe, aber alles, nur kein Muster erkannt hatte.
Erst als Sylvia Crumbach ihren ersten Entwurf veröffentlichte, ging mir ein Licht auf (ok, es war ein ganzer Kronleuchter) und ich sah das Muster.
Im Gegensatz zu Sylvia Crumbach sah ich es aber nicht als Köperborte mit ausglassenen Einzug, sondern hatte es als Sulawesi mit ausgelassenem Einzug entworfen (andere Anfangsstellung der Brettchen, anderer Drehrhythmus). Doch um es auszuprobieren hatte ich nur eine kurze Kette aufgezogen.
Es funktionierte und sogar die Punkte in der Mitte des Musters sind da - aber nur in jedem zweiten Motiv. Und die Struktur ist gut, aber sieht leider nicht so aus, wie auf der Abbildung.
Samstag, 6. August 2016
Hochdorf - nochmal der Wandhaken 385
Denn in Hochdorf IV steht auf Seite 198 'zwei parallele Musterzonen'... und 'jede Musterzone besteht aus zwei gegenläufigen, sich verzahnenden Dreiecksreihen'.
Die Anleitung auf Seite 77 beinhaltet jedoch nur die einfache Musterzone.
Also nochmal aufketten, nochmal weben... und nachträglich feststellen, dass in der Mitte eigentlich auch noch Randbrettchen gehören... (das wird dann der dritte Versuch)
Sonntag, 31. Juli 2016
Hochdorf - die schmale Borte vom Wandhaken 385
Verwendet habe ich hier 20/2 pflanzengefärbtes Material und wie bei fast jedem Zweilochgewebe bin ich auch hier mit dem Material ein wenig zu dünn gewesen.
Freitag, 24. April 2015
Das Grab des Keltenfürsten von Hochdorf
Neben vielen Metallgegenständen gab es auch organische Reste, die in großer Zahl konserviert worden waren.
Ich beschäftige mich schon ziemlich lange damit, weil zu den organischen Resten auch einige Brettchenborten gezählt werden, die für mich in ihrer Pracht und Komplexität einzigartig sind.
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| Kleine Bortenauswahl |
















