Als sich der Heilige Simeon von Trier im Jahr 1028 in einer kleinen Zelle der Porta Nigra einmauern ließ, um dort als Eremit zu leben, hätte er wohl kaum geahnt, dass ausgerechnet seine Mütze fast 1000 Jahre später als Reliquie in einem Domschatz ausgestellt werden würde.
Über die Mütze selbst ist nur wenig bekannt. Vermutlich brachte Simeon sie von seiner Pilgerreise ins Heilige Land mit; damals dürfte sie also ein ausgesprochen exotisches Mitbringsel gewesen sein.
Dabei wirkt sie auf den ersten Blick eher unscheinbar: eine nadelgebundene Mütze aus brauner Schafswolle. Und doch handelt es sich um den einzigen bekannten Fund dieser Art nördlich der Alpen.


















