Posts mit dem Label Inspiriert-keine-Rekonstruktion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Inspiriert-keine-Rekonstruktion werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 15. Juli 2024

Borte inspiriert von dem Fund aus dem Dom in Stavanger

Ende Mai 2024 wurde eine 'neue' Borte veröffentlicht. Gefunden im Dom von Stavanger. Ich würde es zwischen 1100 und 1300 datieren. Ein Bild findet man hier. Ein erste Skizze zeigte mir, dass ich für eine Rekonstruktion ca. 60 Brettchen benötigen würde.

Ich habe zwar genug Brettchen, aber keinen Nerv eine so große Borte zu weben und zu broschieren.

Aber das Muster ist so hübsch.

 

Sonntag, 12. Februar 2023

Ein weiteres Motiv aus Oseberg

Vor einigen Wochen wurde bei Oseberg tablet weave ein Bild von einer Borte und ein Rekonstruktionsversuch gezeigt.

Ich freue mich ja immer, wenn jemand so großzügig ist, die Bilder von den Funden zu teilen, denn oft genug ist das bedingt durch das Copyright nicht möglich/schwierig.

Ich habe sofort ein Muster gesehen, aber es ist etwas ganz anderes, als Bente Skogsaas gesehen und rekonstruiert hat. Das ist bei Bildern, wo sowohl die Bildqualität nicht doll ist, als auch der Erhaltungszustand der Borte schlecht ist, nicht ungewöhnlich.

Nach einigem Suchen fand ich im Buch Osebergfunnet: bind iv, Tekstilene noch eine weitere Abbildung von der Borte. Mit dem Bild habe ich hauptsächlich gearbeitet. 

Samstag, 6. November 2021

Inspiriert von der Borte TX111 aus St. Truiden

Genau wie viele andere Borten aus St. Truiden, gehört auch dieses Band zum Reliquienschatz der Jungfrauen der St. Ursula. Ursprünglich stammt es wahrscheinlich aus Köln, Deutschland und wurde um 1270 nach St. Truiden gebracht.

Die Borte TX111 fiel mir zuerst im Anhang des Buche 'Ecclesiastical Pomp' auf, später sah ich Abbildungen vom Original auf der Website.

 


Freitag, 20. August 2021

Neue Borte + Anleitung

 

Als ich mich vor einigen Jahren entschloss, meine Bortenbilder auch auf Instagram zu teilen, hatte ich nicht damit gerechnet, dass sich so viele Menschen dafür interessieren würden.

Diese Nacht hat es gerundet und ich habe insgesamt 900 Follower.

Danke, dass ihr euch dafür interessiert, was für eine Handarbeit ich mache.

Ein kleines Dankeschön:

Die Musteranleitung für eine Freestyle-Borte, inspiriert von 'coptischen' Textilien:

 


Sonntag, 4. April 2021

Eine persische/iranische Borte

Manchmal ahnt Frau nichts Böses, surft ein wenig bei Facebook und dann landet sie hier.  Eine Seite wo relativ moderne Bänder im traditionellen Stil gezeigt werden.

Die Bänder sind größtenteils zwischen 1900 und 1950 gewebt worden. Einige sind brettchengewebt, die anderen sind mit unterschiedlichen Techniken gewebt worden.

Ich habe mich hier einfach von den Farben und Motiven inspirieren lassen und etwas in dem Stil gewebt. 


Sonntag, 1. November 2020

Eine bunte Köperborte im Stil von Arlon

Seit ich das Buch 'Lilienhain II' von Claudia Wollny in den Händen hielt, wollte ich ein Band mit diesen Vorlagen weben.

Nur welche Farben? Ich habe lange überlegt und mich dann für ein Farbverlauf entschieden, wofür ich NM 11 Seide verwendet haben. Das Ergebnis gefällt mir sehr. 

 

 

Samstag, 6. Juni 2020

Zweilochgewebe



Nicht immer klappt es so, wie man es sich vorstellt.

So hier. Ich hatte angefangen, die Motive von 'Erich von Pommerns' Gürtel als Zweiloch zu weben, doch hier entwickelten nicht nur die Brettchen eine Eigenleben, sondern immer wieder riss ein Faden.

Desswegen hatte ich es nachdem ich einige Motive gewebt hatte, erst mal wieder vom Webstuhl genommen.

Und habe es dieses Jahr - wo ich mir fest vorgenommen habe, die Anzahl meiner UFOs zu halbieren - wieder auf den Webstuhl gepackt.

 

Samstag, 25. April 2020

Fertig...

Als mir vor einigen Jahren der Grafiker meines Vertrauens Visitenkarten machte, staunte ich nicht schlecht, denn er hatte ein Motiv im mittelalterlichen Stil verwendet, das ich noch nicht gewebt hatte.

Das Muster (17 Musterbrettchen) war schnell entwickelt und dann legte ich los.

Ja, ich wurde halb fertig und dann lief mir ein spannenderes Motiv über den Weg, das ich unbedingt und ganz dringend weben musste....

Benutzt habe ich die Borte trotzdem, um meine Visitenkarten zu präsentieren:


Samstag, 26. Oktober 2019

Eine Borte inspiriert von einem Musterband einer Schwertspitze aus Hallstatt

In Ein abgerissener Ärmel aus dem Salzbergwerk Dürrnberg - Neue Erkenntnisse zur Brettchenwebtchnik in der Eisenzeit gibt es auf Seite 110 einige vergleichende Skizzen zu Mäandermotiven aus der keltischen Zeit.

Eine davon habe ich rausgesucht und zu einer brettchengewebten Borte entwickelt. Im Original ist es die Verzierung der Schwertscheide des Grabes 994 aus Hallstatt. Das Grab ist auf 400 - 300 v. Chr. datiert. 



Samstag, 22. September 2018

Ein schmales Band für meine Birka-Ausstattung

Das Grab 824 aus Birka hat neben vielen brettchengewebteb Borten auch noch 'Gebamsel' wie Messer, Schere und einen Kamm als Beigabe gehabt.

Aber leider nicht eine einzige Kette, an dem das 'Gebamsel' hängen konnte. Leider gibt es unter den Schalenfibeln auch keine textile Reste, die eindeutig als Schnüre oder ähnliches für das 'Gebamsel' identifiziert werden können.
Da stellt sich dann auch die Frage, ob es sich bei diesen Gegenständen wirklich um Trachtbestandteile handelt, oder ob sie den Toten 'nur' im Grab mitgegeben wurden.

Ich habe mich dafür entschieden, sie als Trachtbestandteile zu sehen und ein schmales, brettchengewebtes Band zum Befestigen von Schere und Kamm zu verwenden.