Sonntag, 27. Januar 2019

Noch mehr St. Severin

Manche Borten webt man immer wieder, einfach weil es so viel Spaß macht, zu sehen, wie das Band entsteht.

Die Borte aus St. Severin, Köln  (6./7. Jhd)  ist eine davon. An grauen Wintertagen ist sie ein Farbtupfer.

Ich hatte Lust, sie wieder zu weben, nachdem ich mir von Marijke van Epen das 'Float Pattern Book' gekauft hatte und ihre Musteranleitung zu der Borte gesehen hatte.




There are patterns I love to weave again and again because it's so much fun to see how the pattern developes.

The band from St. Severin, Cologne (6th/7th century) is one of them. Specially if it's winter outside and everything is dark and gray.

As I bought recently the 'Float Pattern Book'  and discovered the pattern for this band in it I wanted to weave it again.


Der Aufzug stimmt nicht ganz, aber dafür habe ich schönere Linien. Ich habe mit 60/2 Seide vom Handweavers Studio London gearbeitet.
Aufzug: 34 Brettchen, 1,5 - 1,6 cm breit

Hier sind die Motive

The threading ist not quite correct but I have the nicer lines. I used 60/2 silk from the Handweavers Studio, London
Threading: 34 tablets, 1,5 - 1,6 cm width 

This are the motifs










Weitere Posts zu diesem Muster:

Kalkulation zur Rekonstruktion einer brettchengewebten Borte
St. Severin
Auch UFOs werden fertig


Literatur:

Sabine Schrenk, "Fundort Schrein - Der Textilfund aus St. Severin in Köln", Textilien in der Archäologie, Materialien zur Bodendenkmalpflege im Rheinland 22, 2011

Der hl. Severin von Köln Verehrung und Legende Befunde und Forschungen zur Schreinsöffnung von 1999 herausgegeben von Joachim Oepen, Bernd Päffgen, Sabine Schrenk und Ursula Tegtmeier, 


Muster: eigener Entwurf  und Marijke van Epen

Technik: Flottierung


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