Sonntag, 29. September 2019

Ein Besuch im Naturhistorischen Museum in Wien

Es war mal wieder soweit - der Besuch einer fremden Stadt und damit verbunden das Abklappern diverser Museen, in der Hoffnung, brettchengewebte Borten in der Ausstellung zu sehen.

In Wien war ich 2016 schon einmal erfolgreich, als ich die Borten aus dem Krönungsschatz fotografieren konnte.

Dieses Mal wollte ich die Borten aus Hallstatt *erwischen*.

Das NHM ist beeindruckend. Nicht nur das Gebäude, sondern auch die Einrichtung incl. der alten Vitrinen stehen unter Denkmalschutz.
Und genau das macht auch den Reiz der Ausstellung aus, man hat sehr sensibel die ‚neuen Medien‘ eingebaut, ohne die Ausstrahlung der alten Vitrinen kaputt zu machen.

Wer ins NHM geht, wird erst mal von dem Gebäude erschlagen, das Museum strahlt Geschichte aus.

Und da die Vorgeschichte nur ein kleiner Teil der Ausstellung ist, muss man sich ein wenig durchsuchen, bis man dann in Raum 12 ‚Hallstatt‘ ist. 

In einer Vitrine sieht man zuerst die Rekonstruktionen:


Und dann in einer weiteren Vitrine Textilfunde aus Hallstatt. Dabei ist eine von den ‚bekannten‘ Borten. Daneben noch eine ripsbindige Borte.

   


Mein erster Gedanke war: ‚Die ist winzig!`Meine Arbeiten sind im Vergleich dazu ‚Monster‘.
Und sie ist wunderschön.

Zusätzlich lag noch ein weiteres Band, das ich nicht als Brettchengewebe identifiziert hätte, in der Vitrine.

Auf dem zweiten und dritten Blick, bin ich mir nicht mehr sicher, ob es eins ist, oder nicht. Das könnt ihr auch gerne für euch entscheiden.



Ich hätte mich gefreut, wenn noch mehr Borten zu sehen gewesen wären, aber bei so alten Textilien ist es verständlich, dass es aus konservatorischen Gründen nicht geht.


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