![]() |
| Eigentlich sind die Äpfel für die Jahreszeit zu 'unschrumpelig'... |
Dienstag, 23. Juli 2019
Ein Wochenende in Nienover Teil 2
Labels:
bilderspam,
Mittelalter,
Veranstaltung
Montag, 22. Juli 2019
Ein Wochenende in Nienover Teil 1
Vereinsmitglieder waren schon öfters da gewesen und hatten von dem hübschen Haus und der gesamten Location geschwärmt, also war es Zeit, dass wir (Projekte zur Lebendigen Geschichte e.V.), es zusammen ausprobierten. So hatten wir für Juli einen Termin reserviert.
Aufgrund von Brandschutzordnung ist das Übernachten im Haus nicht gestattet und wir mussten am Freitag unser Zelte auf der dazugehörigen Wiese aufschlagen. Wir waren noch nicht wirklich fertig, als der Himmel meinte, seine Schleusen zu öffnen und uns mit einem Wolkenbruch beglückte.
Kurze Zusammenfassung von Freitag Abend und Nacht: Wir sind abgesoffen.
Aufgrund von Brandschutzordnung ist das Übernachten im Haus nicht gestattet und wir mussten am Freitag unser Zelte auf der dazugehörigen Wiese aufschlagen. Wir waren noch nicht wirklich fertig, als der Himmel meinte, seine Schleusen zu öffnen und uns mit einem Wolkenbruch beglückte.
Kurze Zusammenfassung von Freitag Abend und Nacht: Wir sind abgesoffen.
Labels:
Ausstattung,
bilderspam,
darstellung,
Kleidung,
Mittelalter,
Veranstaltung
Samstag, 6. Juli 2019
Halberstadt - mal wieder
Lange ist es her, dass ich dieses Motiv von einem Altartuches aus Halberstatdt (14. Jhd) zum ersten Mal gewebt habe. 2001 war ich schon auf den Weg in Richtung eigene Musterentwicklung und 'Rekonstruktionen von historischen Borten', als mir Fabian Peise nach einem interessanten Mailaustausch diese Anleitung zur Verfügung gestellt hatte.
Seitdem kenne und schätze ich dieses Muster.
2014 hatte ich die Gelegenheit, mir die Borte persönlich in Halberstadt anzusehen und festzustellen, dass das Muster wirklich dem Original entspricht (das ist nicht immer selbstverständlich) und auf meiner 'To do Liste' stand das Nachweben mit den passenden Farben.
Das habe ich jetzt gemacht.
Seitdem kenne und schätze ich dieses Muster.
2014 hatte ich die Gelegenheit, mir die Borte persönlich in Halberstadt anzusehen und festzustellen, dass das Muster wirklich dem Original entspricht (das ist nicht immer selbstverständlich) und auf meiner 'To do Liste' stand das Nachweben mit den passenden Farben.
Das habe ich jetzt gemacht.
![]() |
| Vergleich Original und Rekonstruktionen |
Montag, 1. Juli 2019
Die A-Päpste.... sind alle böse....
So ist die allgemeine Aussage, wenn man dort aktiv ist, wo das Interesse weniger in dem akribischen Rekonstruieren, wie es damals gewesen sein könnte liegt, sondern mehr in dem 'Gefühl' Mittelalter.
Dabei sind die sog. A-Päpste keine homogene Masse, die alle nur ganz böse predigen, was man alles falsch macht. Es sind auch ganz viele dabei, die sich als A-Päpste ausgeben, aber gar keine sind:
Dabei sind die sog. A-Päpste keine homogene Masse, die alle nur ganz böse predigen, was man alles falsch macht. Es sind auch ganz viele dabei, die sich als A-Päpste ausgeben, aber gar keine sind:
Freitag, 21. Juni 2019
800-Jahr-Feier in Datzeroth
Letztes Wochenende hatten wir eine Veranstaltung, der ich gespannt entgegengeblickt hatte: Die 800-Jahr-Feier in Datzeroth. Gleichzeitig mit uns wurde auch gefeiert: mit Zelt, Bühne, Humtata, Kettensägenkünstler, etc..
Wir hatten Glück und der Kettensägenkünstler stand auf der entgegengesetzten Seite des Platzes und die Feier war sehr entspannt und weder laut noch sonst wie stressig.
Ich habe selten so ein interessiertes Publikum getroffen, wo ich mir teilweise den Mund fusselig geredet habe. Es war das absolute Positvbeispiel, wie es gehen kann.
Wir hatten eine kleine Ralley für die Kinder organisiert, die Fragen beantworten mussten und bei erfolgreicher Absolvierung mit etwas Süßem belohnt wurde.
Nicht nur die Kinder haben bei der Ralley mitgemacht, auch einige Erwachsene haben sich die recht einfachen Fragebögen geschnappt und eine Runde über den Platz gedreht. Selten habe ich bessere Ansätze gefunden, um ins Gespräch zu kommen.
Unser Gelände - mitten im Ort und durch die Hecke doch abgeschirmt.
Labels:
bilderspam,
Mittelalter,
Veranstaltung
Freitag, 17. Mai 2019
Das Band E 28438 aus dem Louvre
![]() |
| E28438 on exhibition in Paris, Louvre |
Sie hat mich fasziniert, da sie im Gegensatz zu den meisten anderen Borten zwei Musterteile hat. Ich habe versucht, sie zu fotografieren, aber trotz guter Kamera und der Unterstützung von Freunden, konnte ich keine detaillierten Bilder machen. Es war immer ein wenig unscharf.
Noch in Paris, wo die Erinnerung an der Borte noch frisch war, fing ich an, das Muster nachzuarbeiten.
Donnerstag, 2. Mai 2019
Brettchenwebertreffen in Essen im November
Der nächste Termin ist Samstag, der 16.11.2019 von 09.30 - 18.00 h.
Zur Anmeldung geht es hier lang oder man schreibt mir eine Mail an info (at) aisling.biz
Wir brauchen keine Raummiete zu bezahlen, aber das Getränke- und Speiseangebot sollte schon genutzt werden. Der Eintritt ist gleichzeitig eine Flatrate für nichtalkoholische Getränke incl. Kaffee, die 7,90 Euro kostet.
Das Restaurant ist gut und preiswert http:// www.unperfekthaus.de/ restaurant/
Ich habe für uns den Raum 453 (http:// www.unperfekthaus.de/ angebote/453/), reserviert, der für ca. 30 handarbeitenden Personen Platz bietet.
Ob der Raum bleibt, oder wir zwischendurch umziehen müssen, wird sich im Laufe der Monate ergeben.
Also am besten 1 oder 2 Tage vor der Veranstaltung noch mal hier rein schauen.
Was machen wir:
Weben, Bücher blättern, anderen über die Schulter schauen oder einfach nur Kaffee oder Tee trinken und über das Hobby erzählen..
Kurz einen entspannten, kreativen Tag erleben.
Bitte kommt in Kleidung des 20./21. Jhd. alles andere ist nicht erwünscht. Dankeschön.
Zur Anmeldung geht es hier lang oder man schreibt mir eine Mail an info (at) aisling.biz
Wir brauchen keine Raummiete zu bezahlen, aber das Getränke- und Speiseangebot sollte schon genutzt werden. Der Eintritt ist gleichzeitig eine Flatrate für nichtalkoholische Getränke incl. Kaffee, die 7,90 Euro kostet.
Das Restaurant ist gut und preiswert http://
Ich habe für uns den Raum 453 (http://
Ob der Raum bleibt, oder wir zwischendurch umziehen müssen, wird sich im Laufe der Monate ergeben.
Also am besten 1 oder 2 Tage vor der Veranstaltung noch mal hier rein schauen.
Was machen wir:
Weben, Bücher blättern, anderen über die Schulter schauen oder einfach nur Kaffee oder Tee trinken und über das Hobby erzählen..
Kurz einen entspannten, kreativen Tag erleben.
Bitte kommt in Kleidung des 20./21. Jhd. alles andere ist nicht erwünscht. Dankeschön.
Samstag, 20. April 2019
Nachwebung eines Strumpfbandes des 18. Jhd. aus Pennsylvania
Um es gleich deutlich zu machen, es ist kein Brettchengewebe, sondern ich habe das Band mit Litzen gewebt.
Eine Technik, die mich nicht so fasziniert, aber für ein Geschenk, macht man doch alles.
Im Original wurde das Band mit einfädrigen blauen und braunen Leinengarn gewebt, ich habe zweifädiges verwendet, da ich kein anderes zur Hand hatte und es kurzfristig fertig werden musste.
Sonntag, 7. April 2019
Wenn Bilder mehr sagen...
Oft genug werden Informationen zu Bortenfunden nur ein einziges Mal veröffentlicht. Meistens in Abhandlungen zu einer Ausgrabung bzw. in Ausstellungskatalogen.
Diese Texte behandel ich inzwischen mit Vorsicht und ich verlasse mich mehr auf die Bilder, denn ich bin mir nie sicher, ob derjenige, der den Text zu den Bortenfunden geschrieben hat, auch Fachwissen über das Brettchenweben hat.
Oft genug passiert es, dass Textilexperten nur mit Grundkenntnissen über das Brettchenweben seltsame Rückschlüsse ziehen.
Als ich mich vor mehr als 10 Jahren an die Borte aus Moscevaja Balka Inv. Nr. Kz 6778 gesetzt hatte, habe ich mir diese Frage nicht gestellt, einfach weil die Beschreibung stimmig war und mir Erfahrung fehlte, die ich heute habe.
Doch dann habe ich mir vor einiger Zeit noch einmal die Abbildung vom Fund und meine Rekonstruktion nach der Beschreibung angesehen und auf einmal hatte ich das Gefühl, dass es nicht richtig war.
Also habe ich mich hingesetzt und nach dem Fundbild einen neuen Musterentwurf gemacht.
Ich habe 20/2er Wolle verwendet und bin mit meiner 1,4 cm breiten Borte doppelt so breit geworden, wie das Original, das 0,8 cm breit ist.
Diese Texte behandel ich inzwischen mit Vorsicht und ich verlasse mich mehr auf die Bilder, denn ich bin mir nie sicher, ob derjenige, der den Text zu den Bortenfunden geschrieben hat, auch Fachwissen über das Brettchenweben hat.
Oft genug passiert es, dass Textilexperten nur mit Grundkenntnissen über das Brettchenweben seltsame Rückschlüsse ziehen.
Als ich mich vor mehr als 10 Jahren an die Borte aus Moscevaja Balka Inv. Nr. Kz 6778 gesetzt hatte, habe ich mir diese Frage nicht gestellt, einfach weil die Beschreibung stimmig war und mir Erfahrung fehlte, die ich heute habe.
Doch dann habe ich mir vor einiger Zeit noch einmal die Abbildung vom Fund und meine Rekonstruktion nach der Beschreibung angesehen und auf einmal hatte ich das Gefühl, dass es nicht richtig war.
Also habe ich mich hingesetzt und nach dem Fundbild einen neuen Musterentwurf gemacht.
![]() |
| Das neue Muster, das alte Muster, der Fund The new pattern, the old pattern the find |
Ich habe 20/2er Wolle verwendet und bin mit meiner 1,4 cm breiten Borte doppelt so breit geworden, wie das Original, das 0,8 cm breit ist.
Montag, 11. März 2019
Das Brettchenwebertreffen in Viersen
Wenn Menja einmal im Jahr zum Brettchenwebertreffen einlädt, dann kommen sie alle.
Nicht nur, weil es ein rundtum tolles Treffen ist, nein, weil sie jedes Mal wieder in der Küche zaubert und uns verwöhnt. Es fühlt sich an wie bei den Hobbits: Frühstück, 2. Frühstück, Eleven (Elf Uhr Imbiss), Mittagessen, Nachmittags Tee, Abendessen und Nachtmahl.
Dementsprechend voll sind wir alle auch nach dem Wochenende nach Hause gerollt.
Was uns die notwendige Bodenhaftung gab, um dem Frühjahrssturm zu trotzen.
Vielen Dank, dass du dir die ganze Arbeit machst.
Aber zurück zum Thema, das Weben.
Es gab an dem Wochenende zwei Workshops, Aneliese lehrte das Doppelgewebe und ich zeigte, wie das Broschieren geht. Und es funktionierte auch bei allen ;-)
Nicht nur, weil es ein rundtum tolles Treffen ist, nein, weil sie jedes Mal wieder in der Küche zaubert und uns verwöhnt. Es fühlt sich an wie bei den Hobbits: Frühstück, 2. Frühstück, Eleven (Elf Uhr Imbiss), Mittagessen, Nachmittags Tee, Abendessen und Nachtmahl.
Dementsprechend voll sind wir alle auch nach dem Wochenende nach Hause gerollt.
Was uns die notwendige Bodenhaftung gab, um dem Frühjahrssturm zu trotzen.
Vielen Dank, dass du dir die ganze Arbeit machst.
Aber zurück zum Thema, das Weben.
Es gab an dem Wochenende zwei Workshops, Aneliese lehrte das Doppelgewebe und ich zeigte, wie das Broschieren geht. Und es funktionierte auch bei allen ;-)
![]() | |||
| Zum Lesen gab es genug ;-) |
Labels:
bilderspam,
Brettchenweben,
Veranstaltung
Montag, 25. Februar 2019
Das Brettchenwebertreffen in Essen - X
Ja, die Anzahl der bisher organisierten Treffen ist jetzt zweistellig;-)
Wieder im Unperfekthaus, Essen aber dieses mal mit einer recht kleinen Gruppe.
'Schuld' war die Terminfindung. Das Unperfekthaus hatte als ich im November gebucht hatte für den Februar nur noch einen einzigen freien Termin und da musste ich zusagen, obwohl er mit einigen anderen 'Szeneterminen' kollidierte.
Aber die kleine Runde war richtig prima und hat sehr viel Spaß gemacht.
Wieder im Unperfekthaus, Essen aber dieses mal mit einer recht kleinen Gruppe.
'Schuld' war die Terminfindung. Das Unperfekthaus hatte als ich im November gebucht hatte für den Februar nur noch einen einzigen freien Termin und da musste ich zusagen, obwohl er mit einigen anderen 'Szeneterminen' kollidierte.
Aber die kleine Runde war richtig prima und hat sehr viel Spaß gemacht.
![]() | |||
| Natürlich gab es einen Büchertisch |
Labels:
bilderspam,
Brettchenweben,
Veranstaltung
Sonntag, 27. Januar 2019
Noch mehr St. Severin
Manche Borten webt man immer wieder, einfach weil es so viel Spaß macht, zu sehen, wie das Band entsteht.
Die Borte aus St. Severin, Köln (6./7. Jhd) ist eine davon. An grauen Wintertagen ist sie ein Farbtupfer.
Ich hatte Lust, sie wieder zu weben, nachdem ich mir von Marijke van Epen das 'Float Pattern Book' gekauft hatte und ihre Musteranleitung zu der Borte gesehen hatte.
Die Borte aus St. Severin, Köln (6./7. Jhd) ist eine davon. An grauen Wintertagen ist sie ein Farbtupfer.
Ich hatte Lust, sie wieder zu weben, nachdem ich mir von Marijke van Epen das 'Float Pattern Book' gekauft hatte und ihre Musteranleitung zu der Borte gesehen hatte.
Samstag, 26. Januar 2019
Ein weiteres Band aus Antinoe/Ägypten
Danke an Micky Schoelzke, die mich vor einigen Wochen mit einem Blogeintrag auf dieses Band aufmerksam gemacht hat.
Es handelt sich hier um ein ganz einfaches Band mit einem Einzugsmuster, das ständig in eine Richtung gedreht wird.
Die Anleitung dazu findet man auch bei Micky.
Es handelt sich hier um ein ganz einfaches Band mit einem Einzugsmuster, das ständig in eine Richtung gedreht wird.
Die Anleitung dazu findet man auch bei Micky.
Dienstag, 8. Januar 2019
Das brettchengewebte Band aus Maaseik
2016 hatte ich die Chance, in der St. Catherinenkirche in Maaseik mehrere brettchengewebte Borten betrachten zu können.
Darunter auch eine Borte, die ich schon vor einigen Jahren nach einer Vorlage von Nancy Spies gewebt hatte. Danach war ich mit dieser Version nicht mehr zufrieden.
Und jetzt habe ich es geschafft, die seit Jahren fertige Musteranleitung zu weben.
Es handelt sich um ein Band mit Köpermuster, das zusätzlich broschiert worden ist.
Zudem hat das Band im Original mehr Mustersequenzen, als Nancy Spies urspünglich aufgezeichnet hatte.
Darunter auch eine Borte, die ich schon vor einigen Jahren nach einer Vorlage von Nancy Spies gewebt hatte. Danach war ich mit dieser Version nicht mehr zufrieden.
Und jetzt habe ich es geschafft, die seit Jahren fertige Musteranleitung zu weben.
Es handelt sich um ein Band mit Köpermuster, das zusätzlich broschiert worden ist.
Zudem hat das Band im Original mehr Mustersequenzen, als Nancy Spies urspünglich aufgezeichnet hatte.
Samstag, 15. Dezember 2018
Skandinavisches Frühmittelalter - wie anfangen?
Wer kennt sie nicht, die Serie Vikings. Man ist begeistert und fängt an, sich für die Wikingerzeit zu interessieren und dann möchte man eine passende Darstellung machen. Aber wo fängt man an?
Wenn es ein Cosplay zur Serie Vikings werden soll, dann orientiert man sich an der Primärquelle - die Serie. Dann seid ihr hier falsch.
Wenn es eine frühmittelalterliche Darstellung mit Schwerpunkt Skandinavien werden soll, dann seid ihr hier richtig.
Wenn es ein Cosplay zur Serie Vikings werden soll, dann orientiert man sich an der Primärquelle - die Serie. Dann seid ihr hier falsch.
Wenn es eine frühmittelalterliche Darstellung mit Schwerpunkt Skandinavien werden soll, dann seid ihr hier richtig.
![]() |
| Alles wikingerzeitlich - das meiste für eine wohlhabende/reiche Ausstattung, wenig für eine einfache Darstellung. Was passt? |
Labels:
Kleidung,
Spätantike/Frühmittelalter,
Wikinger
Abonnieren
Posts (Atom)













