Das Weben macht mir im Moment unheimlich viel Spaß und ich komme sowohl mit der Musterntwicklung als auch dem Weben gut voran.
So deutlich wie hier sollen die unterschiedlichen Musterteile nicht aussehen - dewegen wird das Muster auch ständig angepasst. Beim nächsten Durchgang wird das ganz anders aussehen.
Samstag, 15. Oktober 2016
Samstag, 8. Oktober 2016
Die Schatzkammer in Wien
Als Wien als Urlaubsziel feststand, war für mich sofort klar, dass ich mir dort die Kaiserliche Schatzkammer ansehen wollte. Schließlich hatte ich 2004 nach einer Anleitung aus dem Buch "Ecclesiastical Pomp & Aristrocatic Circumstance" von Nancy Spies die Borte vom Mantel Roger II, König von Sizilien nachgewebt.
Besser gesagt, ich hatte ein Motiv der Borte vom Krönungsmantel, der in der Schatzkammer ausgestellt ist, nachgewebt. Allerdings fand ich recht schnell heraus, dass man dort zwar ohne Blitz und ohne Stativ fotografieren darf, allerdings bei den Lichtverhältnissen mit keinen guten Ergebnissen zu rechnen ist (alte Textilien sind leider sehr empfindlich).
Also recherchierte ich vorab und nach einigen Mails kaufte ich die Genehmigung, vor Ort mit Stativ einige Bilder machen zu dürfen - allerdings nur für die private Recherche, so dass ich sie leider nicht veröffentlichen darf.
Besser gesagt, ich hatte ein Motiv der Borte vom Krönungsmantel, der in der Schatzkammer ausgestellt ist, nachgewebt. Allerdings fand ich recht schnell heraus, dass man dort zwar ohne Blitz und ohne Stativ fotografieren darf, allerdings bei den Lichtverhältnissen mit keinen guten Ergebnissen zu rechnen ist (alte Textilien sind leider sehr empfindlich).
Also recherchierte ich vorab und nach einigen Mails kaufte ich die Genehmigung, vor Ort mit Stativ einige Bilder machen zu dürfen - allerdings nur für die private Recherche, so dass ich sie leider nicht veröffentlichen darf.
Freitag, 30. September 2016
Die Ärmelborte aus Chelles
Brettchenweben ist mein Hobby. Ich webe immer die Muster, auf die ich gerade Lust habe und bin oft fast schon enttäuscht, wenn ich wieder ein Band fertig habe.
Deswegen passiert es immer wieder, dass ich meine Lieblingsmuster hin und wieder noch einmal webe.
So auch dieses Motiv, dass ich schon mehrfach gewebt habe, aber immer wieder neu davon fasziniert bin. Die historischen Informationen findet ihr hier
Es musste auch jetzt wieder schmal und fein sein 40/2er Seide, gefärbt mit Birke/Krapp und Cochenille von Marled
Deswegen passiert es immer wieder, dass ich meine Lieblingsmuster hin und wieder noch einmal webe.
So auch dieses Motiv, dass ich schon mehrfach gewebt habe, aber immer wieder neu davon fasziniert bin. Die historischen Informationen findet ihr hier
Es musste auch jetzt wieder schmal und fein sein 40/2er Seide, gefärbt mit Birke/Krapp und Cochenille von Marled
Mittwoch, 21. September 2016
Hakenkreuze bei brettchengewebten Borten der Wikinger?
Manche Diskussionen hängen mir zum Hals raus. Eine davon ist die über die Verwendung von Hakenkreuzmotiven bei den Wikingern.
Denn irgendwie scheint die jeder zu tragen, obwohl die Motivwahl in Deutschland sagen wir mal 'umstritten' ist.
Deswegen hatte ich mir die Mühe gemacht, im Vorfeld zu einer wikingerzeitlichen Veranstaltung einmal alle Bortenfunde mit reinen Hakenkreuzmotiven (egal ob nun links- oder rechtsgedreht) rauszusuchen, die ich kenne:
Birka B5, broschiert 1,2 cm breit, eins von mehreren Motiven in der Borte Aus dem Grab 977, Männlich 10. Jhd.
Birka B21, broschiert 1,0 cm breit, eins von mehreren Motiven in der Borte. Aus dem Grab 943, weiblich 10. Jhd
Mammen, Borte vom Handgelenk, ca. 1,5 cm breit, eins von mehreren Motiven in der Borte. Männlich, 10 Jhd. Edit: 08/2018 man sollte sich immer das Original anschauen und da kann von mehreren Motiven nur eins als Hakenkreuz identifizieren. Alle anderen sind 'anders'
Hvilehøj, ca. 1,7 cm breit, eins von mehreren Motiven in der Borte
Edit: Birka B6, broschiert 1,1 cm breit, hier gibt es wirklich mehrere Motive mit Hakenkreuzen, die sich abwechseln. Grab 965, weiblich, 10 Jhd. (mit Pferd bestattet)
Danke an Ankai für den Hinweis.
Edit: 2018 B5625, Vangsnes, Norwegen, Technik: Soumak, Breite nicht bekannt, vermutlich zwischen 1,0 und 1,5 cm, mehrere Motive mit Hakenkreuz ca. 950 - 1000 aus einem Frauengrab.
Das war es.
Denn irgendwie scheint die jeder zu tragen, obwohl die Motivwahl in Deutschland sagen wir mal 'umstritten' ist.
Deswegen hatte ich mir die Mühe gemacht, im Vorfeld zu einer wikingerzeitlichen Veranstaltung einmal alle Bortenfunde mit reinen Hakenkreuzmotiven (egal ob nun links- oder rechtsgedreht) rauszusuchen, die ich kenne:
Birka B5, broschiert 1,2 cm breit, eins von mehreren Motiven in der Borte Aus dem Grab 977, Männlich 10. Jhd.
Birka B21, broschiert 1,0 cm breit, eins von mehreren Motiven in der Borte. Aus dem Grab 943, weiblich 10. Jhd
Mammen, Borte vom Handgelenk, ca. 1,5 cm breit, eins von mehreren Motiven in der Borte. Männlich, 10 Jhd. Edit: 08/2018 man sollte sich immer das Original anschauen und da kann von mehreren Motiven nur eins als Hakenkreuz identifizieren. Alle anderen sind 'anders'
Hvilehøj, ca. 1,7 cm breit, eins von mehreren Motiven in der Borte
Edit: Birka B6, broschiert 1,1 cm breit, hier gibt es wirklich mehrere Motive mit Hakenkreuzen, die sich abwechseln. Grab 965, weiblich, 10 Jhd. (mit Pferd bestattet)
Danke an Ankai für den Hinweis.
Edit: 2018 B5625, Vangsnes, Norwegen, Technik: Soumak, Breite nicht bekannt, vermutlich zwischen 1,0 und 1,5 cm, mehrere Motive mit Hakenkreuz ca. 950 - 1000 aus einem Frauengrab.
Das war es.
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| Rekonstuktionsversuch des Bandes aus Hvilehøj |
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Freitag, 2. September 2016
Brettchenwebertreffen in Essen
Der nächste Termin ist Samstag der 29.10.2016 von 09 - 18.00 h.
Zur Anmeldung geht es hier lang oder man schreibt mir eine Mail an info (at) aisling.biz
Zur Anmeldung geht es hier lang oder man schreibt mir eine Mail an info (at) aisling.biz
Montag, 29. August 2016
Der erste Brettchenwebstuhl – was ist beim Kauf/Bau zu beachten
Wenn man noch nie brettchengewebt hat,
dann sollte man nicht sofort einen Webstuhl kaufen. Es ist einfacher und bequemer
damit zu arbeiten, als eine Kette quer durch die Wohnung zu legen. Aber weiß
man auch, ob einem diese Handarbeit wirklich so gut gefällt, dass man um die
hundert Euro für das Zubehör ausgeben will?
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| Webstuhl nach einem Fund aus Oseberg/Skandinavien 9.Jhd |
Sonntag, 14. August 2016
Broschieren... Feinheiten
Wer bisher noch nicht broschiert hat, findet hier eine Anleitung.
Wenn man ein brettchengewebtes Band broschiert, dann hat man mehrere Möglichkeiten, wie man den Broschierfaden unter das Gewebe senkt.
Pro Brettchen unter 1 Faden, pro Brettchen unter 2 Fäden (somit läuft er im Hauptfach mit) pro Brettchen unter allen 4 Fäden.
Machbar ist alles, was ist sinnvoll?
Das hängt davon ab, was für einen Effekt man erzielen will.
Wenn man ein brettchengewebtes Band broschiert, dann hat man mehrere Möglichkeiten, wie man den Broschierfaden unter das Gewebe senkt.
Pro Brettchen unter 1 Faden, pro Brettchen unter 2 Fäden (somit läuft er im Hauptfach mit) pro Brettchen unter allen 4 Fäden.
Machbar ist alles, was ist sinnvoll?
Das hängt davon ab, was für einen Effekt man erzielen will.
Samstag, 6. August 2016
Hochdorf - nochmal der Wandhaken 385
Und denkt Frau, dass sie alles beachtet hat und das historische Motiv eingefangen und gut nachgewebt hat, dann merkt sie beim Durchlesen der Beschreibung, dass sie nur das halbe Muster gewebt hat...
Denn in Hochdorf IV steht auf Seite 198 'zwei parallele Musterzonen'... und 'jede Musterzone besteht aus zwei gegenläufigen, sich verzahnenden Dreiecksreihen'.
Die Anleitung auf Seite 77 beinhaltet jedoch nur die einfache Musterzone.
Also nochmal aufketten, nochmal weben... und nachträglich feststellen, dass in der Mitte eigentlich auch noch Randbrettchen gehören... (das wird dann der dritte Versuch)
Denn in Hochdorf IV steht auf Seite 198 'zwei parallele Musterzonen'... und 'jede Musterzone besteht aus zwei gegenläufigen, sich verzahnenden Dreiecksreihen'.
Die Anleitung auf Seite 77 beinhaltet jedoch nur die einfache Musterzone.
Also nochmal aufketten, nochmal weben... und nachträglich feststellen, dass in der Mitte eigentlich auch noch Randbrettchen gehören... (das wird dann der dritte Versuch)
Sonntag, 31. Juli 2016
Hochdorf - die schmale Borte vom Wandhaken 385
Nachdem ich diese Borte bereits vor einigen Jahre gewebt hatte, wollte ich sie noch einmal in einfarbig weben, um mich dann an eine weitere einfarbige Borte vom Wandhaken 385 zu wagen.
Verwendet habe ich hier 20/2 pflanzengefärbtes Material und wie bei fast jedem Zweilochgewebe bin ich auch hier mit dem Material ein wenig zu dünn gewesen.
Verwendet habe ich hier 20/2 pflanzengefärbtes Material und wie bei fast jedem Zweilochgewebe bin ich auch hier mit dem Material ein wenig zu dünn gewesen.
Montag, 4. Juli 2016
Spätmittelalterlicher Gürtel
Wer sich für spätmittelalterliche Malerei interessiert kennt das Bildnis der Margarete van Eyck, die eine Houppelande trägt, die von einem breiten Gürtel gehalten wird.
Auch sonst gibt es so manch eine Abbildung, auf der Frauen breite, in sich gemusterte Gürtel tragen. Hier gibt es eine Sammlung, in der viele dieser Bilder zusammengetragen sind.
Ob diese wirklich brettchengewebt wurden, kann ich nicht sagen, aber es funktioniert.
Ich habe mich jedenfalls auch an einen weiteren Gürtel getraut und hier 161 Brettchen in schwarzer Seide NM22 aufgezogen. Das Band ist 7,8 cm breit.
Auch sonst gibt es so manch eine Abbildung, auf der Frauen breite, in sich gemusterte Gürtel tragen. Hier gibt es eine Sammlung, in der viele dieser Bilder zusammengetragen sind.
Ob diese wirklich brettchengewebt wurden, kann ich nicht sagen, aber es funktioniert.
Ich habe mich jedenfalls auch an einen weiteren Gürtel getraut und hier 161 Brettchen in schwarzer Seide NM22 aufgezogen. Das Band ist 7,8 cm breit.
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Donnerstag, 16. Juni 2016
Urban Legends beim Brettchenweben 'Slawische Borten'
Es gibt viele Funde slawische Borten, einige davon waren soger in Doublefacetechnik gewebt worden.
Nicht so schnell.
Fangen wir von vorne an. Und das beginnt mit der Definition der Slawen. Aus welcher Region stammen sie und zu welcher Zeit haben sie gelebt.
Donnerstag, 9. Juni 2016
Borten aus der Spätantike/Frühmittelalter in Deutschland
Hatte ich urpsrünglich in meinen Büchern nur einige wenige Funde markiert, so habe ich inzwischen wesentlich mehr Informationen über Borten aus dieser Zeit.
Es gibt mehr Funde, als man zuerst denkt.
Leider gibt es häufig Überreste, die mit 'mit Gloldlahn broschiert, Muster nicht mehr erkennbar, vermutlich geometrische Motive' beschriftet wurden.
Allerdings muss man hier immer beachten, dass in diesen Fällen meistens nicht eindeutig geklärt ist, ob das Grundmaterial wirklich eine Brettchenborte ist. Alternativ kann es sich um Bandgewebe oder um eine Anlegearbeit handeln. Wenn die Textilien vergangen und nur das Gold übrig geblieben ist, kann man dies nicht mehr erkennen.
Es gibt mehr Funde, als man zuerst denkt.
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| Köln, St. Severin Grab 73 fotografiert im Römisch Germanischem Museum, Köln |
Leider gibt es häufig Überreste, die mit 'mit Gloldlahn broschiert, Muster nicht mehr erkennbar, vermutlich geometrische Motive' beschriftet wurden.
Allerdings muss man hier immer beachten, dass in diesen Fällen meistens nicht eindeutig geklärt ist, ob das Grundmaterial wirklich eine Brettchenborte ist. Alternativ kann es sich um Bandgewebe oder um eine Anlegearbeit handeln. Wenn die Textilien vergangen und nur das Gold übrig geblieben ist, kann man dies nicht mehr erkennen.
Sonntag, 29. Mai 2016
Urban Legends beim Brettchenweben Teil 1
Aufgrund der irreführenden Bezeichnung 'Köln, Stadtmuseum, 1975/7 a,b Kopie einer Plättchen-Weberei, Wienhausen, 14. jahrhundert RBA 148 278.-' soll es sich um ein Band oder um die Rekonstruktion eines Bandes aus dem 14. Jhd. handeln.
Dem ist aber nicht so. Die Aufklärung gab es 2009 bei Flinkhand.
Oder von mir die Zusammenfassung:
Es gibt keinen Nachweis, dass dieses Muster im 14. Jhd. verwendet wurde!
Aber woher stammt dann dieses Bild?
Vermutlich hat 1975 Frau Müller-Harrmann (verstorben) eine Borte angefertigt, um zu zeigen, wie die Brettchenweberei geht und das wurde dann irrtümlich datiert!
Die einzigen befragbaren Damen, die zu dieser Zeit (1975) in Köln tätig waren, sind mittlerweile verstorben. Aber es ist sicher, dass es kein Original aus dieser Zeit (14. Jahrhundert) gibt.
Frau Wagner vom Museum Köln sagte dazu: 'Das wüsste ich!' (Leider ist mir das Datum der Stellungnahme nicht bekannt, es muss vor 2009 gewesen sein).
Auf Grund von Einsparungen wird dieser Zweig in Köln nicht weiter verfolgt und sie haben keine Kpazitäten, die da weiterhelfen können. 'Was da ist, bleibt unbearbeitet im Archiv'
Due to a misleading lable quite a lot people think that this is a historic band or the reconstruction of a historic band of the 14th century.
But this is wrong. In 2009 flinkhand throw light on this case.
To summarize it:
There is NO proof that this pattern has been used in the 14th century.
But what is the origin of the picture?
Supposedly in 1975 Mrs. Müller-Harrmann (deceased) has woven a band to show how tablet weaving works and it had been labeld wrong.
The ladys which worked in 1975 in Colongne are long death, so they can't give us a statement. But it sure that it's not a historic band of the 14th century.
Mrs. Wagner from the museum in Cologne told us: 'I would know of a historic band.' (I don't know the date of the statement it must be before 2009)
On account of economy there is no furher capacity in Cologne to resarche this picture and we won't get more information.
Dem ist aber nicht so. Die Aufklärung gab es 2009 bei Flinkhand.
Oder von mir die Zusammenfassung:
Es gibt keinen Nachweis, dass dieses Muster im 14. Jhd. verwendet wurde!
Aber woher stammt dann dieses Bild?
Vermutlich hat 1975 Frau Müller-Harrmann (verstorben) eine Borte angefertigt, um zu zeigen, wie die Brettchenweberei geht und das wurde dann irrtümlich datiert!
Die einzigen befragbaren Damen, die zu dieser Zeit (1975) in Köln tätig waren, sind mittlerweile verstorben. Aber es ist sicher, dass es kein Original aus dieser Zeit (14. Jahrhundert) gibt.
Frau Wagner vom Museum Köln sagte dazu: 'Das wüsste ich!' (Leider ist mir das Datum der Stellungnahme nicht bekannt, es muss vor 2009 gewesen sein).
Auf Grund von Einsparungen wird dieser Zweig in Köln nicht weiter verfolgt und sie haben keine Kpazitäten, die da weiterhelfen können. 'Was da ist, bleibt unbearbeitet im Archiv'
Due to a misleading lable quite a lot people think that this is a historic band or the reconstruction of a historic band of the 14th century.
But this is wrong. In 2009 flinkhand throw light on this case.
To summarize it:
There is NO proof that this pattern has been used in the 14th century.
But what is the origin of the picture?
Supposedly in 1975 Mrs. Müller-Harrmann (deceased) has woven a band to show how tablet weaving works and it had been labeld wrong.
The ladys which worked in 1975 in Colongne are long death, so they can't give us a statement. But it sure that it's not a historic band of the 14th century.
Mrs. Wagner from the museum in Cologne told us: 'I would know of a historic band.' (I don't know the date of the statement it must be before 2009)
On account of economy there is no furher capacity in Cologne to resarche this picture and we won't get more information.
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Montag, 9. Mai 2016
Die Kelten kommen!
Letztes Wochenende war es wieder soweit und ich konnte in meiner 'Lieblingszeit' spielen. Die Kelten.
Naja, eigentlich ist es ein Zeitraum von mehreren hundert Jahren, wenn man nur die Hallstattkultur und die Latène Zeit nimmt.
Das Römerwelt in Rheinbrohl stellte das Museumsfest dieses Jahr unter dem Thema 'Die Kelten kommen' und die Wettervorhersage war vielversprechend.
Die Aufstellung war mit einem Zeitrahmen von 1200 v. Chr. bis ins 3. Jhd. nach Christus weit gefasst. Dafür war es eine wirklich feine Auswahl von Darstellern, die dort zu sehen war.
Das Brettchenweben war mir mehreren Webern 'überproportional' vertreten und leider war der Stand, den ich mir mit Sylvia Crumbach teilte, derjenige, der von den Besuchern zum Schluss angelaufen wurde. So war das Interesse bei uns dann etwas geringer als wir es sonst gewohnt waren. Zudem war ich dieses Mal sehr minimalistisch und hatte die Borten in einem Körbchen ausgestellt...
Naja, eigentlich ist es ein Zeitraum von mehreren hundert Jahren, wenn man nur die Hallstattkultur und die Latène Zeit nimmt.
Das Römerwelt in Rheinbrohl stellte das Museumsfest dieses Jahr unter dem Thema 'Die Kelten kommen' und die Wettervorhersage war vielversprechend.
Die Aufstellung war mit einem Zeitrahmen von 1200 v. Chr. bis ins 3. Jhd. nach Christus weit gefasst. Dafür war es eine wirklich feine Auswahl von Darstellern, die dort zu sehen war.
Das Brettchenweben war mir mehreren Webern 'überproportional' vertreten und leider war der Stand, den ich mir mit Sylvia Crumbach teilte, derjenige, der von den Besuchern zum Schluss angelaufen wurde. So war das Interesse bei uns dann etwas geringer als wir es sonst gewohnt waren. Zudem war ich dieses Mal sehr minimalistisch und hatte die Borten in einem Körbchen ausgestellt...
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| Gruppenbild - mein Dank für das Bild und dass ich es verwenden darf geht an Bernd Gaul und an alle, die sich aufgestellt haben. |
Sonntag, 24. April 2016
Die IRM 2016
Man muss schon ein wenig verrückt sein, wenn man nur für eine Verkaufsveranstaltung über 250 km eine Strecke fährt.
Aber wenn man sich eine Fahrgemeinschaft sucht und man und schon während der Fahrt beinahe die eine oder andere Abfahrt verpasst, weil man nonstopp quasselt, dann vergeht die Zeit wie im Flug.
Die Messe selbst war wieder klasse. Ich war zuletzt 2014 dort und war schon damals von dem Niveau angenehm überrascht gewesen, auch wenn es negative Ausrutscher gab.
Die wirklich schlechten Stände von damals habe ich dieses Mal vergeblich gesucht, aber es gab immer noch den einen oder anderen Stand mit einer eher zweifelhaften Qualität. Die gingen aber in der Masse der guten Stände unter.
Ich persönlich bevorzuge es ja, solche Veranstaltungen in meiner Kleidung des 21. Jhd. zu besuchen, aber einige der Besucher hatten sich in Schale geschmissen, trotzdem war Hannes (der übrigens bis auf das Foto immer in meiner Tasche war), derjenige mit der besten Ausstattung ;-)
Da ich vergessen hatte, in meiner Kamera einen Speicherchip einzulegen, gibt es sonst keine Bilder von der Veranstaltung. Nur von meinen Einkäufen.
Aber wenn man sich eine Fahrgemeinschaft sucht und man und schon während der Fahrt beinahe die eine oder andere Abfahrt verpasst, weil man nonstopp quasselt, dann vergeht die Zeit wie im Flug.
Die Messe selbst war wieder klasse. Ich war zuletzt 2014 dort und war schon damals von dem Niveau angenehm überrascht gewesen, auch wenn es negative Ausrutscher gab.
Die wirklich schlechten Stände von damals habe ich dieses Mal vergeblich gesucht, aber es gab immer noch den einen oder anderen Stand mit einer eher zweifelhaften Qualität. Die gingen aber in der Masse der guten Stände unter.
Ich persönlich bevorzuge es ja, solche Veranstaltungen in meiner Kleidung des 21. Jhd. zu besuchen, aber einige der Besucher hatten sich in Schale geschmissen, trotzdem war Hannes (der übrigens bis auf das Foto immer in meiner Tasche war), derjenige mit der besten Ausstattung ;-)
Da ich vergessen hatte, in meiner Kamera einen Speicherchip einzulegen, gibt es sonst keine Bilder von der Veranstaltung. Nur von meinen Einkäufen.
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