Freitag, 11. April 2014

Die IRM, Villa Borg

Am 06.04. war es wieder soweit. Dir IRM war mir über 250 km Anfahrt wert.

Leider war auch dieses Jahr die Qualität wieder arg durchwachsen. Neben einigen Höhepunkten an Ausstellern gab es auch so manches, worüber ich den Kopf schütteln konnte.

Das kann ich am besten anhand dem erklären, womit ich mich wirklich gut auskenne: Brettchenweben:

Der Stand von Archäotechnik Crumbach war ein absoluter Traum. Es wurden nicht nur allgemein bekannte Bänder gezeigt, sondern man konnte auch Neues bewundern. Ich habe noch nie eine Borte gesehen, die mit Pfauenfedern gewebt wurde.




Auch am Stand von silberkram.de / brettchenweber-shop.de superschöne Borten, jede einzelne beschriftet, so dass man gar nicht versehentlich eine zeitlich unpassendes Band kaufen konnte.


Auch wenn hier für das ungeübte Auge am Stand von Jörg Fraske nicht zu erkennen war, welche Borte nun modern und welche Borte eine Nachwebung war, war die Beratung nett und kompetent.

Und bei den folgenden 'Angebote' habe ich darauf verzichtet, einen der Aussteller namentlich zu erwähnen:


Nicht nur, dass ich nicht die geringste Ahnung habe, ob es solche Mützen überhaupt zu irgendeiner Zeit gab, die Borten kann ich ohne einen Moment zu zögern in das 20./21. Jhd. einsortieren. 

Auch hier frage ich mich, warum man sowas macht. 


Bei diesen modernen Muster, die zudem noch in sehr dicken Material gewebt worden sind, frag ich mich, warum das auf einer so anspruchsvollen Messe angeboten wird. Zudem es beim Aussteller auch noch Verständigungsprobleme gibt, da dieser nur teilweise der deutschen Sprache mächtig war.

Mein Fazit: So toll die Messe auch ist, aber wer ohne Ahnung hingeht und denkt, dass er mit einer guten Ausstattung nach Hause kommen kann, wird den einen oder anderen Fehlkauf tätigen.

1 Kommentar:

  1. Genau dieser letzte Stand war auch mir negativ aufgefallen!

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